Das Starbook

Die Kontrolleinheit der Sphinx Montierung

Der Softwareaufbau des Starbook® geht einen ganz anderen Weg als die herkömlichen "go to" Steuergeräte.

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Die gesamte Bedienung ist am Bildschirm geführt und sehr intuitiv zu bedienen. Die Farben "Blau" und "Rot" zeigen den jeweiligen Modus an und die Funktionen der insgesamt 10 Tasten werden immer angegeben. Sie können Objekte sowohl auf der Karte wie auch in Katalogen Suchen und anfahren lassen. Auch zeigt der Bildschirm natürlich gleich an, welche DeepSky Objekte oder Planeten noch in der Nähe zu finden sind.

Bildschirm bei "Chart Mode"
(= Sie suchen zB. auf der Sternkarte ein Objekt)

Bildschirm bei "Scope Mode"
(= Sie bewegen motorisch das Teleskop)
Alle Funktionen, ob einfache Steuerung von Hand oder "Go To" werden am Bildschirm angezeigt, es sind insgesamt über 22'725 Objekte im Speicher enthalten, genug für die verwendbaren Teleskope!. Das Display hat eine Diagonale von 4,7" mit halber VGA Auflösung (320 x 240 Pixel) und 4'096 Farben. Der ganze Prozess wird mit einem schnellen 32bit RISC-Prozessor gemacht, was eine hohe Genauigkeit in der Positionsberechnung ergibt eine und speditive Menuführung erlaubt. Die Helligkeit des Dislays kann reguliert werden, zudem werden gleich klare Abdunkelungsfolien mitgeliefert. Es ist aber auch eine wählbare Funktion vorhanden, die den Bildschirm nach einigen Sekunden ganz ausschaltet, sobald man keine Tasten mehr drückt. Eine weitere Besonderheit ist die integrierte Update Möglichkeit über einen LAN-Anschluss.

Insgesamt kann gesagt werden, dass das Starbook sich vor allem für Anwender empfielt, die Freude an Technik haben, sich aber nicht mit Programiercodes und komplizierten Abläufen abgeben wollen. Funktionsmöglichkeiten und Bedienung sind einmalig. Ein Autoguider - Anschluss ist vorhanden. Allerdings ist die Astrofotografie - Tauglichkeit wegen den Servomotoren etwas eingeschränkt. Diese sprechen bei kleinsten Bewegungsbefehlen nicht so sauber an wie Schrittmotoren, so dass Korrekturen vor allem in Deklination nicht so fein gemacht werden können. Die Sphinx Montierung mit dem Starbook eigent sich deshalb vor allem für visuell beobachtende Sternfreunde.

Der Stromverbrauch ist trotz der aufwendigen Steuerung mit Bildschirm gering. Maximal 2 A bei 12 Volt sind für eine "go to" - Steuerung immer noch wenig.

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Letzte Änderung: 7. April 2007 Webmaster