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Entwickelt wurde die Optik von einem renommierten Europäischen Hersteller, der aktuell auch die Fertigungsqualität der Optiken
überwacht. Zwei Gläser von Ohara und drei Gläser von Schott kommen in dieser Optik zum Einsatz. Hergestellt von SkyWatcher
ergibt dies eine Symbiose von erstaunlicher optischer Qualität und relativ günstigem Preis. Allerdings stossen hier auch die
Chinesen an eine Preis/Leistungsgrenze, denn nur mit "Billig" lässt sich eine solche Maschine nicht mehr machen.
Das fünflinsige Design wurde als fotografische Optik entwickelt und erlaubt nahezu eine farbreine Abbildung mit einer sehr guten
ausseraxialen Korrektur bis zu einem Bildkreis von 44 mm Durchmesser oder dem Kleinbildformat. Dies erlaubt auch mit
grossformatigen Kameras erfolgreich zu arbeiten. Ein dreilinsiges Objektiv wird durch zwei einzelne Linsen ausseraxial optimal korrigiert.
Diese Korrektur erlaubt zudem eine nahezu vignettierungsfreie Ausleuchtung des KB-Formates. Das Teleskop kann durchaus auch mal visuell
genutzt werden, wenngleich hier längerbrennweitige Teleskope im Vorteil sind
Die Qualität der Optikfassung ist bei diesem Teleskop gegenüber den bisherigen SkyWatcher Teleskopen verbessert, so dass das Teleskop
insgesamt justierstabiler als die Konkurrenz aus eigenem Haus ist. Bei der Justage müssen zudem praktisch nur die beiden vorderen Linsen
justiert werden. Dies geschieht wie bei Chinesischen Geräten üblich durch seitliche Schräbchen, die aber nicht mehr direkt auf
die Linsen drücken. Eine Justage der hinteren Linsen erübrigt sich weitgehend. Dies erlaubt einen sicheren Umgang mit so einem
aufwendigen System enorm. Die Optik ist zudem auf allen Oberflächen Mehrschichtvergütet.
Der Tubus ist mit Streulichtblenden ausgestattet und hat ein Leergewicht von gut 7 kg, zusammen mit Rohrschellen, Sucher und
Anschlussadaptern von gegen 10 kg. Für eine Optik mit 100 mm und 500 mm Brennweites und
integriertem Korrektorsystems zwar ein stolzes Gewicht, aber Stabilität geht hier klar vor.
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Der Auszug hat einen freien Innendurchmesser von ca. 58 mm und kann als ganzes rotiert werden. Die Lauffläche
der Antriebswelle und der Kaugellager ist auf eine einfache Art dem legendären Feather Touch nachgeamt, ohne jedoch dessen
Qualität zu erreichen. Trotz der Verbesserungen ist der Auszug immer noch wegen der
Durchbiegung ein Schwachpunktan diesem Telekop. Fotografisch wird
man schnell an Grenzen kommen, gerade wenn man eine etwas schwere, gekühlte
CCD verwenden will. Optimal ist deshalb gleich der
Austausch durch einen richtigen Feather Touch Auszug. So kann ein wirklich
gutes fotografisches Teleskop mit überraschen hoher optischer Leistung realisiert werden.
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Der mitgelieferte 9 x 50 Sucher kann auch auf einem Feather Touch montiert werden, wenn dies von Nutzen sein sollte. Das Teleskop wird mit
zwei Rohrschellen geliefert, die auf einer Prismenschine mit einen Querschnitt analog einem Vixen Schwalbenschwanz sitzen. Der
2" Auszug nach Crayford Bauweise ist zumindest visuell gut Brauchbar und hat eine Untersetzung von 1 zu 11. Für
fotografische Arbeiten im Primärfokus ist kein Falttener notwenidg. Alles in allem ein Teleskop das seinen Preis wert ist.
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Technische Daten
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Optik
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ED - Apo 100 / 500 mm f 5.0 - Fünflinser
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Auszug
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Crayford aus Alu mit Untersetzung
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Tubusgewicht
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7,0 kg (ohne Transportkoffer)
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Tubusmasse
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ca. 150mm Durchmesser / ca. 450 mm Länge
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Zubehör
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Transportkoffer, 9 x 50 Sucher, 2" Zenitspiegel, 28 mm LET Okular
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Da der Okularauszug nicht so schwere Lasten tragen kann empfehlen wir für erfolgreiche fotografische Arbeiten einen
Feather Touch als Ersatz. So kann mit einer guten Optik
langfristig mit grossen Erfolg Asrofotografie auf hohem Niveau betrieben werden.
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Eine andere Möglichkeit, den originalen Auszug zu "ersetzen" ist die Verwendung eines
FLI Feinstfokussieres. Dabei wird der originale Auszug belassen, aber
in ganz eingefahrener Position festgesetzt; der FLI wird dann danach montiert und erlaubt mit den richtigen Adapter eine äusserst feine und
zuverlässige Positionierung der Kamera.
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Mit einer stark kühlbaren
Microline Kamera von FLI erreichen Sie viel bessere Resultate als mit jeder umgebauten
DSRL in viel kürzerer Gesamtaufnahmezeit - gute Nächte sind eh schon rar.
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...weil Bilder mehr als tausend Worte sagen:
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Bildbeispiel mit dem Esprit 150 aufgenommen, Ausschnitt von M 31
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