DayStar QUARK Sonnenfilter
Das Quark ist eine sehr einfach zu verwendende komplette Filtereinheit die aus jedem kleineren Telekop im
Handumdrehen ein Schmalband-Sonnenteleskop macht und mit beachtlicher Leistung im Vergleich zum Preis aufwartet.

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Das Quark ist eine komlette H alpha Einheit mit Blockfilter und Etalon. Es benötigt bis zu einer
Telekopöffnung von über 110 mm keinen zusätzlichen ERF. Ab 120 mm
und kürzerer Brennweite als f:8 wird ein UV/IR oder Rotfilter als Schutz vor dem Quark empfohlen.
Die Filtereinheit kann einfach vor dem Okular in das Teleskop gesteckt, mit Hilfe einer Stromquelle auf die nötige
Temperatur gebracht. Es kann visuell wie auch fotografisch genutzt werden.
Im Inneren ist ein vierlinsiges telezentrisches System und die verschiedenen Filter angebracht die die Brennweite
um den Faktor von rund 4,2x verlängern. Das Etalon hat selber 21 mm freien Durchmesser, daraus
ergibt sich ein effektiver Durchmesser bezogen auf die native Brennweite des Teleskops von gut 5 mm.
Anders gesagt, bis zu einer Brennweite von rund 460 mm kann mit dem Filter die ganze Sonne samt Protuberanzen
gleichzeitig betrachtet werden. Das telezentrische System erzeugt ein recht flaches Bild das auch fotografisch
genutzt werden kann. Andernfalls wird nur ein Ausschnitt der Sonne gezeigt. Die angegebene minimale Halbwertsbreite
ist in einem zentralen Bereich von 17% garantiert. Ausserhalb dieses zentralen Bereichs wird die Halbwertsbreite
geringfügig etwas grösser. Das ist ein Effekt der grundsätzlich bei allen Filter dieser Art auf.
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Anders als bei Konkurenzprodukten gibt es keine Option für ein DoubleStacking, also zwei Filter hintereinander
so zu steuern dass ein engerer Durchlassbereich entsteht. Stattdessen werden zwei verschiedene Versionen angeboten.
Eines das sich besonders für die Beobachtung der Protuberanzen am Sonnenrand ("Prominence Model", ca. 0.7 nm)
eignet und eines das besser für die Beobachtung der Oberfläche geeigent ist ("Chromosphere Model", ca. 0.5 nm).
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Die Quark-Einheit wird wie eine Barlow nach dem Zenitspiegel eingesteckt und man kann mit einem eher langbrennweitigen
Okular die Sonne sicher beobachten. Die Brennweitenverlängerung beträgt ca. 4.2fach. Ideal sind
Refraktoren mit einem Öffnungsverhältnis von f:4 bis f:8. Bis zu einer Objektivöffnung von 80 mm
kann man die Sonne auch in einem nichtnachgeführten Teleskop fast beliebig lange beobachten, bis zu etwa
110 mm kann man auch weiter ohne ERF problemlos beobachten solange man darauf achtet dass die Sonne
immer mehr oder weniger mittig eingestellt bleibt. Bei grösseren Teleskopen sollte ein Schutzfilter vor dem Quark
verwendet werden, meist reicht ein 2" UV/IR Sperrfilter
Um das Filter auf die korrekte Wellenlänge einzustellen, wird eine Stromquelle benöntigt. Durch die Erwärmung
kann man die Wellenlänge beeinflussen. Benötigt wird 5V/1.5A, was ja der Stromversorgung der USB Standardspannung
entspricht. Entsprechend erfolgt diese auch über einen USB Mikro-B Stecker.
Spektrale Genauigkeit: Die mittlere Spitzenwellenlänge aller 12 mm grossen Messbereiche (= Messbereich des verwendeten
Testgeräts) innerhalb vom zentralen Bereich von 17 mm Durchmesser muss innerhalb von ± 0,5
Ångström der Nenn-Wellenlängenmessung der vollen Blende der Optik liegen (das
Öffnungsverhätlnis beeinfluss ja die Halbwertsbreite und der Neigungswinkel die Wellenlänge).
Blockierung aller anderen Wellenlängen: Die durchschnittliche optische Dichte ist grösser als 6,0 von
Röntgenstrahlen bis über 2,0 m Wellenlänge. Alle optischen Elemente sind Mehrschichtvergütet.
Eine Anwendung dieser Einheit mit einem Dobsonian oder SCT (jeweils mit einer Off-Axis Maske ist nicht einfach möglich
weil der Strahlengang zentrisch auf den Filter fallen muss. Es gibt dafür eine spezielle Version.
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