DayStar QUARK Sonnenfilter
Die Magnesiumlinie zeigt ein grünes Bild und wird nachhaltig vom Magnetismus auf der Sonne beeinflusst.

Die Magnesiumlinie enthüllt einen völlig neuen Bereich der stark magnetisierte, hohe Energieflüsse in der
für das Auge hellen Wellenlänge von 5172,8Å zeigt. Daher ist das Bild für die meisten
Beobachter deutlich heller als bei der Kalzium- oder teilweise auch H alpha-Linie. Die Ansichten zeigen sowohl die Sonnenflecken
mit deutlich gezeichneten Fakelgebieten (Plages) als auch die dunkle Befleckung des chromosphärischen Netzwerks (Zonen
höherer magnetischer Feldstärken).
Der Filter benötigt eine Stromquelle (5V / 1,5A) zur Steuerung der genauen Wellenlänge des Filters und
ein telecentrisches Barlowlinsenelement ist eingebaut. Es gelten die gleichen Vorgaben für passende Teleskope
wie bei den H alpha Filtersystemen.
Die folgenden Aufnahmen zeigen den gleichen Sonnenausschnitt im Licht der Magnesium-, der H alpha- und der
Natrium D Linie:



Warum die Magnesium-I-(b2)-Linie?
Magnesium ist auf der Sonne ein stark magnetisiertes Element. Die Temperaturen der energetischen Aktivität,
die diese Linie emittiert, werden als extrem hoch berechnet. Spektroskopisch lässt sich eine sogenannte
Zeeman-Linienspaltung beobachten, bei
der die dunkle Absorption „aufgespalten“ wird und leicht oberhalb und unterhalb der typischen
Wellenlänge auftritt, bei der Licht von nicht magnetisierter Aktivität absorbiert wird. Spektroskopisch
ist eine starke Absorption bei 5172 Å zu erkennen.
Beobachtung in der Magnesiumlinie zeigen Sonnenflecken mit den sogenannten Fackeln, grossräumige magnetische
Strukturen und dunkle Absorptionsflecken in der chromosphärischen Struktur. Die Linie ist heller als die von
Kalzium, H alpha und sogar auch Natrium. Daher wird sie für Beobachter sehr gut zu erkennen sein und die
Belichtungszeiten werden sehr kurz sein.
Die MgI b2-Linien sind ein Triplett. Unser Ziel ist die mittlere Linie bei 5172,8 Å. Die Quarks
der Magnesium-I-b2-Linie haben eine Halbswertsbreite von >0,4 nm.
Auch dieses Filter ist für Teleskope mit einem Öffnungsverhältnis von f:4 bis f:9 geeignet. Bei
grösseren Öffnungen ist ein UV-IR Sperrfilter empfohlen. Übliche ERF Filter können aber nicht
verwendet werden da sie die Magnesiumline blockieren.
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